Michelle Hartmann

Ich wurde am 09.06.1997 im schönen Bayern in Schwaben bei Augsburg geboren, 2016 im alter von 18 wurde mir durch einen  Behandlungs- bzw. Diagnosefehler die Hypophyse nahezu vollständig entfernt. Seitdem hat sich mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Hierüber möchte ich euch alles erzählen und selbst betroffenen ggf. helfen und über die damit verbundenen leiden zu informieren. Diesen Blog erstellte, ich da ich selbst bisher nichts über Menschen ohne Hypophyse lesen konnte.

Um was geht es?

Ich möchte euch erzählen, wie es zu meiner jetzigen Situation gekommen ist, warum ich keine Hypophyse mehr habe, wie es mir geht und wie ich damit umgehe. 

Des Weiteren möchte ich euch regelmäßig über den Fortgang meiner Erkrankung erzählen. 

Medikation, Beschwerden, Erlebnisse, Erfahrungen, Eindrücke, Veränderungen, 

Was musste ich aufgeben? 

Was muss ich beachten? 

Auf was muss ich jetzt eher verzichten?

Einen Notfall Ausweis? 

Wie soll ich damit zurechtkommen? 

Was müssen meine Angehörigen wissen und beachten?

Kosten, krank sein ist teuer!

 

Meine Erzählungen sollen Menschen in einer selben bzw. ähnlichen Situation helfen.  Ich möchte außenstehenden oder auch angehörigen einen Einblick in das geben, was eine Person in einer solchen Lage durchmacht. 

 

(Zusatzinformation: Ich berichte anhand eigener Erfahrung die nicht auf Aussagen von Ärzten Basieren!)

Infos zu Erkrankungrn sowie Definitionen stammen aus dem Netz.


Immer aktuell!

Ich möchte euch immer auf dem aktuellen Stand halten,

-über Medikation

-Regelungen mit dem Anwalt

-Informationstage/Veranstaltungen

-Krankheitsverlauf

-Neue Ereignisse

-Tests und Arztbesuche

Zudem möchte ich auch über meine Gefühle und Emotionen dabei sprechen.


Wie soll ich damit zurecht kommen?

Es gibt wenige Tage in meinem Leben an denen es mir wirklich mal gut geht. Die körperlichen Symptome sind so gut wie immer da. Umso mehr genieße ich die Tage an denen es mir gut geht. Immer wieder versuche ich soweit es geht das Beste zu machen. Die Frage wie man damit zurecht kommt, kann ich also auch nicht so richtig beantworten, man muss halt irgnedwie. Jeder Betroffene weiß wovon ich rede. Bin ich selbst Schuld weil ich mich für die OP entschieden habe? Die Frage Warum ich, wird mir niemand beantworten, aber ob ich selbst schuld bin? Nein, bin ich nicht! Ich denke jeder der einem Studierten vertraut  nicht schuld ist. Ich muss sagen ich bin den täglichen Medikamenten Cocktail zum Frühstück echt leid. Ich spreche da sicher für jeden der durch Erkrankungen Tabletten nehmen muss. Schlimm ist auch dass ich von alleine nicht in der Lage bin Kinder zu bekommen, das verbindet sich auch mit einer langen anstrengenden Behandlung. Ganz krass ausgedrückt halte ich meinen Mittelfinger der Situation entgegen! Egal an was man leidet, was man hat, man darf den Mut weiter zu kämpfen nicht verlieren. Ein Menschen den ich sehr Bewundere, ein Mann der leider an seiner Erkrankung verstarb sagte immer lächelnd "Ich werde noch 95" auch von ihm zitiert "Was nicht zu ändern ist, muss ich akzeptieren" seine Worte helfen mir immer wieder aufs neue.


Trotzdem Leben und genießen!

Obwohl meine Situation ziemlich bescheiden ist, möchte ich mich nicht komplett einschränken.  Ich besuche seit 2016 jedes Jahr die Nature One. Ich konnte dort die schönsten Momente erleben. Man trifft so viele individuelle Menschen. 

Meine Eltern haben immer sorge, so viele Menschen, so viel das passieren könnte.

Hier kann ich abschalten, einfach nur die Musik genießen die ich so sehr liebe.

Hier bin ich einfach nur ein Mensch wie alle anderen.

Für mich ist die Fahrt zur Nature One jedes Jahr sehr wichtig. Die OP hätte auch anders ausgehen können.

 


Mein größter Dank geht an meine Familie.

Ein Geschenk meiner älteren Schwester <3

Den größten Dank möchte ich an meine Familie richten, die mich in dieser Sache immer unterstützen.

Meine Eltern, die nachts noch ins Krankenhaus kommen wenn ich wieder vom Sani geholt werde, oder mich Heim bringen wenn es mir so schlecht geht, daß ich selbst nicht fahren kann. 

Meine Geschwister, die immer für mich da sind und mich aufbauen wenn´s mir nicht gut geht.

 

Vielen Dank an alle die mich während dieser harten Zeit unterstützen!

 

Die älteste meiner Schwestern

Die Verantwortungsvollste von uns

Sie ist immer da, egal in welcher Stimmung ich bin.

Mein Bruder mit dem ich immer viel erleben kann


Für Fragen sowie Anregungen, stehe ich sehr gerne zur Verfügung! 

Ich bin für jedes Feedback offen!  😊